Life Lessons: A wordy post on being speechless

posted on: Dienstag, 4. Februar 2014

However much I love photography or music or art, there is always that one thing that I would choose over every way of creative expression in the world: Words.

I have been a lover of words for as long as I can remember. I have been a writer as soon as I was able to scribble the first crooked letters with a pen on paper. I wrote into agendas and my homework planner, first mostly stories about girls and their ponies, later tales of big adventures, great feelings and far away worlds. There were short stories, diary entries, novel excerpts, and even poetry about loss and life and how unfair the world seemed to a pubescent 13 year old. When I first set foot into my hometown`s newspaper editorial office I was shaking from the excitement that someone would actually be willing to pay me for something that I would have been more than happy to do for free.

My ability to deal with words has kept me company throughout the years. When in fifth grade my teacher gave me the opportunity to write a play for the school choire (and I like to think that nowadays, almost 15 years later, people in my school are still whispering awestruck of the literary genius that gave the world "Franzi in Wonderland"). When my math grades spiraled downwards, but I always knew that I had great strength elsewhere. When my emotions keeled over but I could put them back in order on a piece of paper and suddenly things did not seem so bad.

{But now I am in Italy and here I experience something that I have not felt in a very, very long time: I am speechless.}

I have no words. Literally. I don’t speak this language. I couldn’t if I wanted to. Bound to shut up. And I don’t like it.

Today I walked home with a Spanish boy and his English was more or less non-existent. We talked mostly Italian with a little bit of English and Spanish in the mix, we laughed and where we lacked words we used hands and feet. It works, somehow. But it feels so far from me. The ,Me' that usually has a funny story to tell or a comeback in store. And I honestly never realized how important this reassurance was for me. Suddenly I feel insecure. Naked, sort of. Amputated. I smile and nod my head and feel half.

But maybe that is exactly what was supposed to happen. Because how often does one open their mouth not because we urgently want to say something, but because we want to cover up silence that sits so uncomfortably between two people. Not because there is the need to speak, but our need to present ourselves in a certain light. Sadly, I am guilty in probably both of these cases. And some more.

So what do I take from this lesson? That talking is silver and shutting up is gold? That would be too simple. But I learn gratitude for the ability to express myself, for the written word and spoken language. I realize how much effort it takes to feel at ease with them. I know how big of a part they have become. That I should put this ability to use in the right way. 

Even if a 568 words article on being speechless probably misses the point.  

Water. Water everywhere.

posted on: Samstag, 1. Februar 2014

When you open your Facebook front page and a friend of yours just posted "There are people kayaking by my window" you know that the hightide in Venice has reached a new level. I had heard about the city being flooded before, but I certainly did not imagine it to be like this - including late night wading through alleys turned into lakes so dark you cannot even see the ground & soaking wet feet because the water is too high for your rubber boots. For the Venetians it is not a big deal though and sometimes the men are even so nice to piggyback unprepared tourists to the next scaffold or dry Vaporetto station. 

Usually I will leave all my important belongings at home, because everything is soaked within a few minutes. On a day it was not too bad I dared to take my camera to snap a few photos. 

Times are a little crazy right now with university starting on Monday, so bear with me until I find my mojo again. I hope you are having a wonderful weekend, may it be sunny or snowy or, well, as wet as it is here!




Meet the Blogger: Anika Landsteiner + Neues Projekt

posted on: Montag, 27. Januar 2014

My dear english readers - today I am going to introduce you to the wonderful Ani that blogs over at "Anidenkt". Unfortunately for you she blogs in german, so I decided to keep this introduction in german, too - but feel free to head on over to her blog anyway and give her some love. I see you soon! 

Es ist schon ein Weilchen her, dass ich das erste Mal über eine Kolumne der lieben Ani gestolpert bin und weiß noch genau, dass ich aus dem (mentalen) Nicken kaum mehr herauskam. Ob Alltagswahnsinn, Beziehungskompliziertheiten oder Fernwehgedanken - die Frau bringt es einfach auf den Punkt, dachte ich damals. Umso schöner, dass wir uns mittlerweile auch mal persönlich virtuell ausgetauscht haben. Und wie das eben so ist, wenn man einen cupcakeliebenden, sojamilchtrinkenden Partner in Crime im Internet trifft, hieß es dann schnell: Wir müssen unbedingt irgendwas zusammen machen! Ein Vorschlag von Ani, dem ich natürlich gleich enthusiastisch zustimmte.

Und so freue ich mich, an dieser Stelle ganz offiziell den Start unserer neuen Serie #KAFFEESÄTZE verkünden zu können. Jawohl! Die Spielregeln sind denkbar einfach: Einmal im Monat geht es um ein Thema, das uns aus welchem Grund auch immer gerade am Herzen liegt. Die eine schreibt, die andere antwortet. Und ihr seid herzlich eingeladen mitzureden - natürlich stets unter dem Hashtag #KAFFEESÄTZE. Mehr dazu dann aber ohnehin bald hier.

Für ein kleines Interview mit ihr war natürlich auch noch Zeit. Und nach dem Lesen nicht vergessen bei "Ani denkt" vorbeizuschauen (da gibt es am heutigen Tage auch ein kleines Interview mit mir zu lesen.) 

Liebe Ani, stell dich doch einmal kurz vor. Wer bist du und worum geht's auf deinem Blog „Ani denkt“?
Aber gerne. Ich bin Anika, 26 Jahre alt und wohne derzeit und schon eigentlich viel zu lange in München. Ich bin freiberufliche Schauspielerin, Autorin und seit ca. drei Jahren Bloggerin. Auf meinem Blog sind in erster Linie Kolumnen und Reiseimpressionen zu finden. Außerdem das „große Kino“ – dort findet man Produktvorstellungen, Interviews oder kleine Tipps aller möglichen Himmelsrichtungen, die ich wertvoll, spannend und authentisch finde (ach herrje, das klingt ja erwachsen)

Du bist ja schon ein Weilchen dabei - wie kamst du zum Bloggen?
Ach weißt du, Schauspieler haben viel Zeit :) Da ich schon immer geschrieben habe, habe ich in meinen drehfreien Zeiten wieder angefangen zu schreiben und das dann nach und nach zu veröffentlichen. Das war und ist eine perfekte Zweitbeschäftigung, weil es genauso „künstlerisch“ ist und man dadurch ein gesundes Ventil findet.

Dann nenn uns doch mal drei Posts, auf die du rückblickend besonders stolz bist?
Oh, stolz! Das ist ja immer schwierig, weil das schnell mit Eigenlob verwechselt wird. Die drei Posts, die mir sehr am Herzen liegen, sind folgende:

1. Alle Zeit der Welt: meine jüngste Kolumne. Auf die bin ich insofern stolz, weil sie bezüglich der Resonanz vollkommen durch die Decke gegangen ist und ich sie eigentlich nur aus einem Bauchgefühl heraus innerhalb einer halben Stunde heruntergeschrieben habe.
2. Das Interview mit einem alten Freund und wunderbaren Musiker: „Irgendwie war’s immer Hamburg“ – Spaceman Spiff. Ich habe viel Feedback dazu bekommen und mir wurde gesagt, dass das Interview toll geführt wurde und leicht zu lesen ist.
3. „In den Schuhen meiner Beziehung“ – eine Kolumne, die ich letzten Winter über meine eigene Beziehung geschrieben habe.

Eigentlich bist du ja ausgebildete Schauspieler – ist das Schreiben der ideale Ausgleich für dich?
Das war es am Anfang. Mittlerweile habe ich die Schauspielerei zwar nicht an den Nagel gehängt, aber ich bin da ziemlich raus, was meine emotionale Verbundenheit betrifft. Das Business langweilt mich, da finde ich es ehrlich gesagt wesentlich spannender, am heimischen Küchentisch zu sitzen und zu schreiben!



Du bist Vegetarierin und schreibst auch immer mal wieder darüber. Was hat dich dazu bewogen, dich stärker mit dem Thema Ernährung auseinander zu setzen?
Das kam von selbst irgendwie. Ich glaube, der zeitliche Auslöser war, als mein über alles geliebter Hund ganz plötzlich gestorben ist. Ich habe angefangen nachzudenken, wie man sein Haustier lieben kann, aber in der Metzgerei Schlange stehen. Das funktioniert für mich einfach nicht, denn alle Tiere sind wertvoll und wir sollten keine Unterschiede machen, schließlich würde niemand sein eigenes Haustier schlachten.
Also habe ich angefangen, kein Fleisch mehr zu essen, das ist jetzt fast zwei Jahre her. Seit einem Jahr auch keinen Fisch mehr. Ich finde, man sollte sich zu nichts zwingen oder Dinge überstürzen, aber wir alle müssen unser Handeln zumindest überdenken und etwas für uns und unsere (Um-)Welt tun.

Ein Frageklassiker, aber doch immer wieder schön: Welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Jaaaa, die Frage, die sich alle gerne stellen! Und so schwierig. In meinem Laptop ist alles Wichtige für mich, aber der geht irgendwann aus und WLAN wird’s wohl auch nicht geben :) Also einfachere Dinge: Bikini, Schlafsack, verdammt gutes Buch, das man zwei bis dreitausend Mal lesen kann.

Und zu guter Letzt: Du hast vor kurzem ein E-Book mit deinen Kolumnen veröffentlicht und schreibst an deinem ersten Roman – verrätst du ein bisschen darüber?
Das e-Book ist bei allen gängigen Internethändlern zu bekommen, sogar bei iTunes. Es ist eine Auswahl meiner Kolumnen der letzten drei Jahre und heißt „Küchenphilosophien“.

Einen Roman schreiben ist echt eine große Nummer für mich. Ich hätte so gerne mehr Zeit, richtig dran zu bleiben, denn ich bin generell ein sehr ungeduldiger Mensch. Und ich werfe sehr gerne alles mal schnell um, daher steht immer noch nicht im Detail fest, wie der Roman verläuft. So viel sei gesagt: Es geht um eine Frau Mitte Zwanzig, die durch sich verändernde Umstände lernen muss, ihre Ängste loszulassen und in etwas hineingeworfen wird, was sie, ihre Beziehung und ihr ganzes Leben auf eine Probe stellen wird. Das Buch verbindet einen klassischen Liebesroman mit dem Thema „coming-of-age“ und einem Reiseroman, denn sie wird auf Reisen gehen – was auch sonst :)


Vielen Dank für das schöne Interview & ich freue mich riesig auf unser neues Projekt!